Gottesdienstplan ab Ostern Gottesdienste mit KINDERZEIT Der aktuelle Gemeindebrief Gemeindebericht für die Kreissynode Anmeldung für den Newsletter OFFENE Kirche

Schwedler, Jan-Momme

Nach einigen Jahren Pause habe ich mich entschieden, bei dieser Wahl erneut für das Presbyterium zu kandidieren. Im Dezember 1997 wurde ich bereits einmal in das Leitungsgremium unserer Gemeinde berufen. In den folgenden, fast zehn Jahren meiner Mitarbeit im Presbyterium habe ich mich in den unterschiedlichsten Bereichen eingebracht. Nennen möchte ich hier:

Kirchenmusik
Über die Kirchenmusik, insbesondere den Posaunenchor, dessen Leitung mein Vaters übernahm, haben meine Familie und ich den Weg in die reformierte Gemeinde gefunden. Die Chöre waren immer ein wichtiger, lebendiger Teil des Gemeindelebens. Und so sollte es meines Erachtens auch bleiben, auch wenn heute das Stadtkantorat diesen Arbeitsbereich maßgeblich verantwortet.
Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit
Ich bin in unserer Kirche konfirmiert worden und habe an Jungendgruppen, damals noch im Jugendkeller, teilgenommen. Später habe ich mich dann als ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter in der damaligen Raumschaft 5 eingebracht und auch zwei Jahre den kirchlichen Unterricht mitgestaltet.

Bauen
Dank der Anleitung und Unterstützung durch sachkundige Gemeindeglieder habe ich in meiner Zeit im Presbyterium sehr viel über Bauplanung und –überwachung lernen können. Davon profitiere ich privat wie beruflich heute noch. Mein größtes Projekt war die vollständige Modernisierung des ehemaligen Pfarrhauses in der Große-Kurfürsten-Straße (inklusive Energiesanierung und Solaranlage). Auch am ersten Teil der Kirchenneugestaltung und den Planungen des Neubaus der Güsenstraße 16-18 durfte ich mitwirken.

Finanzen
In meine Amtszeit fiel die Neuordnung der schwindenden Finanzmittel im Kirchenkreis. Unsere Gemeinde traf es besonders hart. Die Aufgabe der Haushaltsplanerstellung und –überwachung, die mir übertragen wurde, war deshalb oft undankbar. Der Schrumpfungsprozess bei Personal (Gemeindeamt, Küster/Hausmeister) und Gebäuden (Aufgabe des großen Gemeindehauses) war schmerzhaft, aber notwendig. Meiner Überzeugung nach kann man sich nur dann angemessen den Kernaufgaben Gottesdienst, Gemeinschaft, Seelsorge und Diakonie widmen, wenn die Finanzen so geregelt sind, dass sie nicht mehr den Alltag bestimmen.

Diakonie
Ganz besonders lag und liegt mir das Wohl der Gemeindepflegestation unserer Kirchengemeinde am Herzen. Deshalb war ich einige Zeit auch Diakoniepresbyter. Grade in stürmischen Zeiten hat sich die Entscheidung des Presbyteriums, unsere Station nicht aus der Hand zu geben, sondern sie an die Gemeinde zu binden, sehr bewährt. Während meiner Zeit im Presbyterium ist es der Gemeindeleitung zusammen mit der Leiterin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindepflege gelungen, die Station konsequent auszubauen weiterzuentwickeln und finanziell neu aufzustellen. Auf das Ergebnis dürfen, so denke ich, alle Beteiligten stolz sein. Ich werde mich auch weiterhin für den Erhalt unserer Gemeindepflegestation einsetzen. Aus diesem Grund bin ich auch Mitglied des Vorstands des Fördervereins, der die Pflegestation seit vielen Jahren erfolgreich unterstützt.

Kirchenkreis
Ich war als Vertreter unserer Gemeinde für unterschiedlich lange Zeiträume Mitglied in der Kreissynode, im kreiskirchlichen Musikausschuss, im Strukturausschuss und stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand.

Die Anforderungen im Beruf und der Familienzuwachs führten im Februar 2007 zu meinem Rückzug aus dem Presbyterium. Nun möchte ich zurückkehren und mich wieder verstärkt ins Gemeindeleben einbringen. Da wesentlich Teile meiner Zeit aber auch weiterhin für meine Frau, meine beiden Kinder und meinen Beruf reserviert bleiben sollen, möchte ich mich im Falle meiner Wahl in nächster Zeit auf die Arbeitsbereiche Diakonie, Finanzen und Kirchenmusik konzentrieren.